*
Top_Logo
Adresse

Bayerischer Landesausschuss für Hauswirtschaft e.V.

Ottmarsgäßchen 8
86152 Augsburg
Telefon: 0821/ 15 34 91
Fax:  0821/ 50 866 488
E-Mail: info@baylah.de
Kontaktformular

Menu
BayLaH BayLaH
Vorstand Vorstand
Mitarbeiter Mitarbeiter
BLAF BLAF
Mitgliedsverbände Mitgliedsverbände
Ministerien Ministerien
Regionalausschüsse Regionalausschüsse
Arbeitskreise Arbeitskreise
Mitgliedschaft Mitgliedschaft
Historie Historie
Infothek Infothek
Infopost Infopost
Newsletter Newsletter
Aktuelles Aktuelles
Tarife Tarife
Termine Termine
Archiv Archiv
Seminare Seminare
Anfrageformular Anfrageformular
LLW LLW
Aktuell Aktuell
Fotos 51 LLW Fotos 51 LLW
Schulprojekt Schulprojekt
Stellenbörse Stellenbörse
Stellenangebote Stellenangebote
Nutzungsbedingungen Nutzungsbedingungen
Registrierung Registrierung
Stellengesuche Stellengesuche
Konditionen Konditionen
Offene Ausbildungsplätze Offene Ausbildungsplätze
Kontakt Kontakt
Impressum/Datenschutz Impressum/Datenschutz

Newsletter September 2016

Vorläufige Zulassung hauswirtschaftlicher Führungskräfte zur Heimleiterqualifizierung

Vom 1. August 2016 bis zum 31. Juli 2019 werden im Rahmen einer Erprobung von drei Jahren, hauswirtschaftliche Führungskräfte, die einen Fortbildungsabschluss

  • zum/zur Staatlich geprüfte/n Betriebswirtin im Ernährungs- und Versorgungsmanagement
  • zum/zur Meister/in der Hauswirtschaft
  • zum/zur Staatlich geprüfte/n Techniker/in für Ernährungs- und Versorgungsmanagement
  • zum/zur Staatlich geprüften Dorfhelfer/in

haben, zur Heimleiterfortbildung zugelassen. Die Weiterbildung muss in oben genanntem Zeitraum begonnen, aber nicht beendet worden sein.

Diesem vorläufigen Ergebnis  waren lange und intensive Gespräche, die der BayLaH-Vorstand zusammen mit Kolleginnen aus unseren Mitgliederverbänden, mit den Vertretern des Gesundheitsministeriums  und mit den Pflegeverbänden geführt hatte, voraus gegangen. Auch unsere Zuständige Stelle für die Berufsbildung in der Hauswirtschaft hat sich tatkräftig für die Änderung der bisherigen Situation eingesetzt.

Diese war so, dass eine hauswirtschaftliche Führungskraft nur dann für die Fortbildung zur Heimleitung zugelassen wurde, wenn ihr Arbeitgeber sich bei der zuständigen Fachstelle für Pflege- und Behinderteneinrichtungen - Qualitätsentwicklung und Aufsicht, kurz FQA, dafür einsetzte, dass sie zugelassen werden sollte. Dies bedeutete in der Realität aber, dass den Führungskräften aus der Hauswirtschaft eine eigenständige Karriereplanung in diese Richtung, ohne Mitwirkung ihres Arbeitgebers, versagt war.

Ein Gespräch, das am 28. Januar 2016 im Bayerischen Landtag zwischen  Vertreterinnen  des BayLaH  (Elisabeth Forster und Margarete Engel - Vorstandsmitglieder, Ulrike Kluge - Vorsitzende des AK Berufliche Bildung des BayLaH, Laura Schmitz - Expertin für den Bereich Senioren und Delegierte des BayLaH im Landespflegeausschuss), der Vorsitzenden  des Landwirtschaftsausschusses im Landtag Angelika Schorer, Ministerialdirigent Dr. Bernhard Opolony und Ministerin Melanie Huml vom STMGP, stattfand, hat nun eine Wende eingeleitet. Vorläufig bis zum 31. Juli 2019 werden nun alle Träger von Heimleiterqualifizierungen in Bayern über das STMGP angewiesen,  auch hauswirtschaftlich Führungskräfte, wie oben dargestellt, zuzulassen.

Bei trotzdem auftretenden Problemen bittet der BayLaH die betreffenden Interessentinnen und Interessenten, die die Zulassungsvoraussetzungen erfüllen, sich an die Geschäftsstelle des BayLaH zu wenden, damit diese Fälle umgehend an das STMGP weiterleiten können und von dort aus schnellstmöglich Abhilfe geschaffen werden kann. Auch Kolleginnen und Kollegin, die aktuell in Bayern noch Probleme mit der Zulassung haben, bitten wir auf jeden Fall sich zu melden, auch hier  versprachen die Vertreter des STMGP aufklärend tätig zu werden.

09. September 2016, Margarete Engel für den Vorstand BayLaH

Den aktuellen Newsletter können Sie sich hier ansehen oder herunterladen

Der BayLaH freut sich über eine Rückmeldung, wenn Sie als hauswirtschaftliche Führungskraft diese Weiterbildung machen. Das ist für uns von großem Interesse! Benutzen Sie dafür unseren Rückmeldebogen.

Stärkung des ehrenamtlichen Engagements auch im Bereich der berufsständischen Interessensvertretungen - Gespräch mit Ministerin Emilia Müller vom STMAS

Seit 1.1.2014 hat der Freistaat Bayern mit dem neu gefassten Artikel 121 seiner Verfassung die Förderung des ehrenamtlichen Einsatzes für das Gemeinwohl zur Verpflichtung von Staat und Gemeinden gemacht.

In der Außenwahrnehmung des ehrenamtlichen Engagements werden jedoch häufig nur die Bereiche Sport, Freiwillige Feuerwehr, Tier- und Naturschutzorganisationen etc. wahrgenommen und die große Anzahl der berufsständischen Interessensvertreter bleibt unberücksichtigt. Sogar bei der Auflistung möglicher ehrenamtlicher Engagements auf der Homepage des STMAS sind diese Organisationen unerwähnt.

Es wird immer schwieriger geeignete Kolleginnen und Kollegen für die Mitarbeit zu finden. Wie notwendig der Erhalt gerade dieser Vereine ist, zeigt im Fall „Hauswirtschaftliche Fachkräfte und deren Ausgrenzung aus den Qualifizierungsmaßnahmen zur Heimleitung“ sehr deutlich.

Aktuell gibt es für sich z. B. im BayLaH engagierende Kolleginnen und Kollegen nur die Möglichkeit sich evtl. um eine Ehrenamtskarte zu bemühen. Leider sind aber auch hier Hürden, die für manche nicht zu überwinden sind. Die drei größten Kommunen in Bayern, München, Nürnberg und Augsburg bieten diese Ehrenamtskarte, wie so manche weiteren Landkreise oder Gemeinden nicht an. Da sie aber am jeweiligen Wohnhort der betreffenden Personen beantragt werden muss, fallen viele von uns schon durch das Raster. Auch können etliche Kolleginnen aus beruflichen oder privaten Gründen, nicht die geforderten mindestens 250 Stunden ehrenamtlicher Arbeit jährlich nachweisen.

Wie kann der Staat uns aber unterstützen, um wieder mehr vor allem junge und aktiv im Beruf stehende Kolleginnen und Kollegen in die ehrenamtliche Verbandsarbeit zu bringen?

Geeignete Instrumente hierzu sind:

- Spürbare steuerliche Entlastung 

- Berücksichtigung auch der ehrenamtlich aktiven Zeit bei der Rentenversicherung

- finanzielle Unterstützung um aktiven Verbandsmitgliedern eine Aufwandsentschädigung    zukommen zu lassen (ähnlich einer Übungsleiterpauschale).

Leitfaden zur Heimleiterfortbildung – Ausschluss hauswirtschaftlicher Fach- und Führungskräfte

Wie bereits im Newsletter über das Gespräch im Bayerischen Staatsministerium für Pflege und Gesundheit (STMPG) berichtet, wurde aus dem umstrittenen Leitfaden zur Ausführungsverordnung des Pflege-Wohnqualitätsgesetzes in Bayern die missverständliche Formulierung: „Die Ausbildung zur Hauswirtschafterin erfüllt die in § 12 Abs. 1 Ziffer 1 AVPfleWoqG genannte Voraussetzung auch dann nicht, wenn zusätzlich noch eine Weiterbildung zur hauswirtschaftlichen Betriebsleitung erfolgt ist.“ bereits ab 1. März 2013 gestrichen wurde. Trotzdem wird es hauswirtschaftlichen Fach- und Führungskräften nur im Rahmen einer Sonderzulassung, die der Träger bei der zuständigen FQA (Fachstelle für Pflege- und Behinderteneinrichtung – Qualitätsentwicklung und Aufsicht) beantragen muss, möglich sein, die Fortbildung zu absolvieren.

Die zugesagte Möglichkeit dieser Sonderzulassung reicht uns aber nicht aus. Wir fordern, dass in den für die Fortbildung geeigneten Personenkreis (Absolventen von Berufen aus dem kauf-männischen, sozialen oder verwaltungstechnischen Bereich), sowohl im Leitfaden als auch in der Ausführungsverordnung, auch hauswirtschaftliche Fach- und Führungskräfte aufgenommen werden. Ein Vergleich der Ausbildungsinhalte der Meisterausbildung in der Hauswirtschaft sowie auch der Fortbildung zur Betriebswirtin für Verpflegungs- und Versorgungsmanagement ergibt, dass sie in großen Teilen mit den Inhalten der Heimleiterqualifizierung übereinstimmen.

Hauswirtschaftliche Fachkräfte in sozialen Einrichtungen

Erst vor kurzem wurde in den Medien die häufig prekäre Verpflegungssituation in bayerischen und Münchner Kitas angeprangert. Vor allem die hygienischen Rahmenbedingungen als auch die Qualität der Verpflegung erfüllen häufig nicht einmal die vorgeschriebenen gesetzlichen Rahmenbe-dingungen von Qualitätsmindeststandards ganz zu schweigen.

Das pädagogische Personal ist dafür nicht ausgebildet und auch viele Caterer oder andere Einrichtungen in der GV die Kindertagesstätten und Krippen beliefern, kochen nicht kindgerecht.

Wenn jedoch in jeder Einrichtung wenigstens eine hauswirtschaftliche Fachkraft für die Verpflegung der Kinder zuständig ist, erleben diese auch wieder vermehrt den Weg vom ursprünglichen Lebensmittel zum fertigen Mittagsgericht.

Unsere Forderung an die Ministerin lautet daher, Kitas und Kinderkrippen in Bayern gesetzlich zu verpflichten, mindestens eine hauswirtschaftliche Fachkraft in den Stellenschlüssel aufzunehmen um eine hygienisch einwandfreie und ernährungsphysiologisch hochwertige Mittagsverpflegung der Kinder zu gewährleisten.

Unterstützung von Familien in prekären Lebenssituationen durch hauswirtschaftliche Fachkräfte

Viele Kolleginnen würden gerne helfen, die betroffenen Familien im Haushalt zu unterstützen. Die Krankenkassen bezahlen einen Einsatz jedoch nur, wenn die Mutter oder die für die Verpflegung der Familie zuständige Person krank ist. Viele können sich die dringend notwendige Unterstützung zur Gewährleistung eines geregelten Tagesablaufs mit gesunder Verpflegung aber nicht leisten. Dadurch entstehen der nächsten Generation Kosten für  Arbeitslosen- bzw. Sozialhilfe sowie der Behandlung ernährungsbedingter Krankheiten, die die jetzt stehenden Zusatzkosten für professionelle Unterstützung der betroffenen Familien bei weitem übersteigen.

Ganz im Gegenteil: Kinder und Jugendliche, die trotz eines schwierigen Umfeldes mit staatlicher Unterstützung zu gesunden, lebensfähigen und bezahlter Arbeit nachgehenden Menschen geworden sind, haben nach ca. 5 Jahren Berufstätigkeit die in sie gesteckten finanziellen Investitionen zurück bezahlt und tragen ab da zum Bruttosozialprodukt bei.

Unser Appell an Ministerin Emilia Müller lautet daher, auch diesbezüglich auf dringend notwendige Reformen in der Familienpolitik hinzuwirken.

Margarete Engel, Baylah Vorstand  2. Juli 2014

  

Alle Newsletter zum Nachlesen HIER

DJMHW

DHB Netzwerk Haushalt zertifiziert

Der Bildungsbereich des DHB Netzwerk Haushalt und der Vorbereitungslehrgang zum/zur Hauswirtschafter/in nach § 45.2 BBiG sind zertifiziert.
Pressemeldung hier
Foto hier

CR_Newsletter

Offene Ausbildungsplätze

Offene Ausbildungsplätze in der Hauswirtschaft gibt es hier

CR_Aktuelles

Aktuelles

Empfehlungen zur Qualifizierung entsprechend § 82 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. a ASVG für haushaltsnahe Dienstleistungen (40 Schulungseinheiten) [hier]
Anbieter [hier]

CR_Schulprojekt

  Neu

Vorläufige Zulassung hauswirtschaftlicher Führungskräfte zur Heimleiterqualifizierung

Lesen Sie dazu unseren Newsletter
und melden Sie sich bei uns, wenn Sie diese Qualifizierung machen [hier]

Liste der Lehrgangsanbieter [hier]

Bottom
Copyright BayLaH |  www.baylah.de  |  Startseite  |  Sitemap  |  Login  |  Impressum/Datenschutz |  Webdesign: ViVat Webdesign
Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail